Das Leistungshüten

Das sehr berufsbezogene Leistungs- oder Preishüten gibt es überraschenderweise erst seit 1930. Der Landesschafzuchtverband und die Stadt Wildberg organisieren diesen Veranstaltungsteil, der immer auf den Samstag fällt, gemeinsam.

Zwischen fünf und sieben Wettbewerber müssen die gute Zusammenarbeit zwischen Schäfer und Hund beweisen. Der Wildberger Stadtschäfer stellt die Herde zur Verfügung. Geduldig, wie Schafe nunmal sind, lassen sich die Tiere innerhalb weniger Stunden wiederholt durch einen Parcour lostsen. Die Chancengleichheit setzt voraus, dass nur der Herde fremde Hunde zum Einsatz kommen dürfen.

Bewertungskriterien beim Leistungshüten

Beim Leistungshüten wird die Harmonie zwischen Schäfer, Hund und Schafherde beurteilt. Folgende Aufgaben bzw. Leistungen werden bewertet:

Bewertung der Leistung des Schäfers:
Hüteleistung:
Auftreten und Verhalten des Hüters während des Hütens
Auspferchen / Ausstallen
Treiben zur Weide und Abtrieb zum Pferch
Verkehrshindernis
Treiben über die Brücke
Hüten im engen Gehüt
Hüten im weiten Gehüt
Einpferchen / Einstallen

Bewertung des Hundes:
Hütetrieb, Wehren
Gehorsam
Selbständigkeit
Wesen
Einhaltung der natürlichen Grenzen
Stellen
Griff
Furchen halten

Je nach Leistung werden Noten vergeben und zwar:
vorzüglich
sehr gut
gut
befriedigend